Origenis gründet zusammen mit Starinvestor Kleiner Perkins das Biotechunternehmen Neuron23 im Silicon Valley

Origenis etabliert damit erfolgreich ihr neues Geschäftsmodell zur klinischen Entwicklung ihrer neuroprotektiven Wirkstoffpipeline

Martinsried bei München, 01. März 2021 – Origenis GmbH, ein privates deutsches biopharmazeutisches Unternehmen, verkündet die Gründung und Finanzierung von Neuron23 Inc. in South San Francisco. Neuron23 wurde durch eine innovative Partnerschaft des deutschen Biotechnologie-Unternehmen Origenis GmbH mit dem sehr renommierten Risikokapitalgeber Kleiner Perkins (KPCB) Oktober 2018 ins Leben gerufen. Neuron23 Inc. wurden von Seiten der Origenis die bestens optimierten Small-Molecule Programme im Bereich Neurodegeneration und Neuroinflammation bereitgestellt. Neuron23™ Inc. wird sich auf die klinische Entwicklung von diesen Präzisionsarzneimitteln für genetisch definierte neurologische und immunologische Erkrankungen konzentrieren. Seit der Gründung arbeiteten Origenis und Neuron23 unter dem Radar mit Hochdruck an der Vorbereitung für den Eintritt in die klinischen Phasen zusammen. Dezember 2020 wurde dann die Gründung und Finanzierung der Neuron23 öffentlich bekannt gegeben.

Eine erfolgreiche Serie A und B Finanzierung in der Höhe von 113,5 Millionen US-Dollar ermöglicht die präklinische und klinische Entwicklung der Wirkstoffe von Origenis in der Neuron23. Die Finanzierung besteht aus einer Serie-A-Finanzierung in Höhe von 33,5 Millionen Dollar von Westlake Village BioPartners und Kleiner Perkins sowie einer Serie-B-Finanzierung in Höhe von 80 Millionen Dollar unter der Leitung der Redmile Group. Weitere Investoren der Serie B waren Westlake Village BioPartners, Kleiner Perkins, Cowen Healthcare Investments, Acorn Bioventures, HBM Partners, Perceptive Advisors und Surveyor Capital (ein Unternehmen von Citadel).

“Wir freuen uns über die starke Unterstützung dieses Konsortiums von Blue-Chip-Investoren, die unser Potenzial erkennen, eine neue Art von Präzisionsmedizin-Unternehmen aufzubauen”, sagte Nancy Stagliano, PhD, CEO und Vorstandsvorsitzende von Neuron23. “Der Ansatz von Neuron23 kann die Art und Weise, wie wir genetisch definierte neurologische und entzündliche Krankheiten behandeln, revolutionieren und damit das Leben der Patienten deutlich verbessern.“

„Mit Neuron23 Inc. haben wir eine hervorragende Basis geschaffen, von uns ausgewählte und optimierte Programme aus dem Bereich der Neurodegeneration und Neuroinflammation präklinisch und klinisch zu entwickeln. Am weitesten fortgeschrittenen sind hierbei die beiden Leitprogramme gegen Leucine-Rich Repeat Kinase 2 (LRRK2), ein Gen, das mit der Parkinsons-Krankheit assoziiert ist, sowie gegen Tyrosinkinase 2 (TYK2), ein Protein aus der JAK-Familie, das eine wesentliche Rolle bei der Immunantwort von Entzündungskrankheiten im Körper und auch im Gehirn spielt,“ erklärte Michael Almstetter, CEO von Origenis. „Die Trennung von Technologieentwicklung und klinischer Entwicklung in zwei verschiedene Firmen ist die Grundidee des Business Konzepts der Origenis. Dies hier anzuwenden war uns sehr wichtig, da Risiko und Kapitalbedarf in diesen Bereichen sehr unterschiedlich sind. Als Shareholder der Neuron23 ist die Origenis natürlich am Erfolg der Neuron23 beteiligt.“

„Unsere integrierte Origenis AI-Technologieplattform liefert hochoptimierte Wirkstoffe für neue Targets für herausfordernde Indikationen, was durch dieses Investment eindrucksvoll bestätigt wird.“, fügte Dr. Michael Thormann, CSO von Origenis, hinzu. „Wir entwickeln bereits die nächsten Portfolios von neuartigen, niedermolekularen Substanzen für weitere anspruchsvolle therapeutische Indikationen, und sind zuversichtlich, dieses Geschäftsmodell in naher Zukunft zu multiplizieren.“

„Wir freuen uns darüber, dass die Origenis Vision zusammen mit der entwickelten innovativen Plattformtechnologie dazu führt, neue Therapien für Krankheiten im Bereich der Neurodegeneration zu entwickeln. Des Weiteren verfolgen wir natürlich die spannende Entwicklung der Origenis und ihres transatlantischen Partners Neuron23 im Silicon Valley, Kalifornien“, so Dr. Peter Hanns Zobel, Geschäftsführer des Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie (IZB) in Martinsried bei München. Die Origenis hat im IZB ihren Firmensitz.

Das Ziel von Origenis ist es, weitere neue Unternehmen nach dem Vorbild von Neuron23 zu gründen. Sobald Programme weit genug fortgeschritten sind, sollen Sie als Start-ups ausgegründet werden, um präklinische und klinische Entwicklungen mit strategischen Investoren, durch Börsengang oder Pharmapartnerschaften zu finanzieren.

Über Origenis GmbH
Die Origenis GmbH ist ein privates deutsches biopharmazeutisches Unternehmen, das in das Gehirn eindringende, hochselektive niedermolekulare Medikamente und Diagnostika für eine Vielzahl von neurodegenerativen und neuroinflammatorischen Erkrankungen entwickelt. Origenis nutzt seine einzigartigen Fähigkeiten in den Bereichen Wirkstoffdesign, Wirkstoffsynthese und -charakterisierung, um einen kontinuierlichen Strom von durch geistiges Eigentum (IP) geschützten neuen chemischen Substanzen zu entwickeln, die die Blut-Hirn-Schranke durchdringen können. Der Ansatz von Origenis wurde von mehreren Partnern validiert, was zu einem bedeutenden IP- und F&E-Portfolio führt, das einen starken Patentschutz gewährleistet. Für weitere Informationen besuchen Sie www.origenis.com.

Über Neuron23™
Neuron23™ Inc. ist ein Biotechnologieunternehmen im Frühstadium, das sich auf die Entwicklung von Präzisionsmedikamenten für genetisch definierte, neurologische und immunologische Krankheiten konzentriert. Neuron23 nutzt die jüngsten Fortschritte in der Humangenetik in Kombination mit seinen hochmodernen, durch künstliche Intelligenz (KI) unterstützten Plattformen für die Wirkstoffforschung und Biomarker, um Therapeutika für verheerende Krankheiten zu entwickeln. Die Schwerpunktbereiche des Unternehmens sind neurodegenerative Erkrankungen, neuroinflammatorische Erkrankungen und systemische Autoimmun- und Entzündungskrankheiten. Neuron23 wurde 2018 gegründet und hat ein Weltklasse-Team von Experten und Unternehmern mit Sitz in South San Francisco, CA, und München, Deutschland, zusammengestellt. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.neuron23.com.

Hintergrundinfos Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie (IZB) in Martinsried bei München
Die Fördergesellschaft IZB mbH, im Jahre 1995 gegründet, ist die Betreibergesellschaft der Innovations- und Gründerzentren für Biotechnologie in Planegg-Martinsried und Freising-Weihenstephan und hat sich zu einem führenden Biotechnologiezentrum entwickelt. Auf 26.000 m2 sind derzeit über 50 Biotechunternehmen mit über 700 Mitarbeitern angesiedelt. Hier wird an der Entwicklung von Medikamenten gegen schwerste Erkrankungen, wie etwa Krebs, Alzheimer und diversen Autoimmunerkrankungen gearbeitet. Im IZB Freising-Weihenstephan befassen sich Wissenschaftler mit Entwicklungen im Bereich Life Science. Ein wesentliches Kriterium für den Erfolg der IZBs ist die räumliche Nähe zur Spitzenforschung auf dem Campus Martinsried/Großhadern. Auch die neuen Infrastrukturmaßnahmen wie der Faculty Club G2B (Gateway to Biotech), die IZB Residence CAMPUS AT HOME, die Chemieschule Elhardt, die zwei Kindergärten Bio Kids und Bio Kids2 sowie die beiden Restaurants SEVEN AND MORE und Café Freshmaker sind Standortfaktoren, die von den Unternehmensgründern sehr geschätzt werden. Erfolgreiche Unternehmen, die aus dem IZB hervorgegangen sind, sind zum Beispiel die Medigene AG, die MorphoSys AG, die Micromet GmbH (heute Amgen AG), Octopharma GmbH, Corimmun (heute Janssen-Cilag), die Rigontec GmbH (heute MSD), die ibidi GmbH, die Coriolis GmbH und die Immunic Therapeutics. Mehr Infos unter www.izb-online.de

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Susanne Simon, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fördergesellschaft IZB mbH, Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie
Am Klopferspitz 19, D-82152 Planegg-Martinsried
Tel.: +49 (0)89/55 279 48-17, E-Mail: ed.enilno-bzi@nomis
Website: www.izb-online.de