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3rd Biotech Press-Lounge

Finanzierungsrunden, Förderungen und Lizenzverträge in Höhe von 51,6 Millionen Euro für die Start-up-Unternehmen im IZB

Dr. Peter Zobel (Geschäftsführer IZB), Martin Spitznagel (Geschäftsführer der Dust Biosolutions GmbH), Dr. Rainer Schubbert (Head of Operations Applied Genomics von Eurofins Genomics), Matthias Renz (Verlagsleiter des Venture Capital Magazins), Dr. Stefan Kropff (Executive Medical Director der Amgen GmbH) (v.l.n.r.)

 

Am 13. Oktober 2016 veranstaltete das Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie (IZB) die dritte Biotech Presse-Lounge im Faculty Club G2B (Gateway to Biotech). Dr. Peter Hanns Zobel, Geschäftsführer des IZB, begrüßte die fast 100 Gäste. „Es freut mich sehr, dass unsere IZB-Unternehmen in 2016 Finanzierungsrunden, Förderungen und Lizenzverträge in Höhe von 51,6 Millionen Euro realisieren konnten“, so Zobel. „Und das sind nur die Zahlen die kommuniziert wurden. Viele weitere Deals und Projekte wird es in der Biotech-Szene aus Martinsried bald zu berichten geben“, erklärt Zobel, der dieses Jahr sein 20-jähriges Jubiläum im IZB begeht. Dr. Stefan Kropff, Executive Medical Director der Amgen GmbH, Martin Spitznagel, Geschäftsführer der Dust Biosolutions GmbH und Dr. Rainer Schubbert, Head of Operations Applied Genomics von Eurofins Genomics hielten spannende Impulsvorträge. Matthias Renz, Verlagsleiter des Venture Capital Magazins moderierte die Veranstaltung mit Gästen der Biotech- und Pharmafirmen, Venture Capital-Unternehmen, Kommunikationsagenturen und der Presse. Das anschließende Get-Together wurde von den Gästen zum regen Austausch genutzt.).

„Wir veranstalten die Biotech Presse-Lounge hier im IZB, um die Spitzenforscher auf dem Campus Martinsried/Großhadern und die IZB-Unternehmer mit den Akteuren der Biotech-Szene stärker zu vernetzen“, so Zobel in seiner Begrüßungsrede. Natürlich freute er sich besonders über die erfolgreichen Deals der IZB-Unternehmer in 2016: 4,6 Millionen Euro Erstrundenfinanzierung (VC und BMBF-Förderung) für die Thermosome GmbH, 17,5 Millionen Euro für die Immunic GmbH (einer der größten Erstrundenfinanzierung in der Biotechszene in Deutschland), 15 Millionen Euro für die Rigontec GmbH (erweiterte Serie A Finanzierung) und 14,5 Millionen Euro für die Pieris AG im Rahmen einer Privatplatzierung von Aktien und Optionsscheinen.

„Wir verstehen diese Biotech Presse-Lounge und das IZB als privilegierten Ort, an dem Austausch und gegenseitige Inspiration möglich ist, wie es für das Gelingen relevanter Therapieinnovationen sicherlich von enormem Vorteil ist. Auch die Geschichte der Münchner Firma Micromet, die Anfang der 1990er Jahre aus der LMU heraus seinen Weg in die Selbstständigkeit im IZB gefunden hatte, 2012 für 1,16 Milliarden Dollar von Amgen aufgekauft wurde und nach fast 20 Jahren Forschung Ende 2015 die erste BiTE-basierte Therapie für ALL-Patienten erfolgreich zur Zulassung und in die klinische Anwendung bringen konnte, ist ein Beispiel für gelungenes Zusammenwirken an einem Ort mit kritischer Masse und kritischen Fähigkeiten,“ so Dr. med. Stefan Kropff, Amgen GmbH.

Unter dem Titel „How to turn dust into stone with the help of bacteria?“ erläuterte Martin Spitznagel, Geschäftsführer Dust Biosolutions GmbH, ansässig im IZB, wie man Staub in Stein verwandelt. Unser erstes Produkt hat zum Ziel eine effektive und umweltfreundliche Bekämpfung von Staub in der weltweiten Bergbauindustrie“, so Spitznagel. Das internationale Team hat über die letzten Jahre einen biotechnologischen Prozess industrialisiert, welcher unterschiedliche, permeable (durchlässige) Materialien verfestigt. Diese sogenannte Biozementierung beruht auf einer bakteriell induzierten Carbonat-Ausfällung und hat vielfältige Anwendungsbereiche. Im zweiten Teil wurden aus der Praxis heraus Beispiele gegeben, warum sich eine Ansiedlung am IZB in Martinsried als Grundstein für den erfolgreichen Aufbau der Dust Biosolutions herausgestellt hat.

„Wie eine Blut- oder Urinprobe helfen kann, bei einem Patienten neben entzündlichen Vorgängen oder Infektionskrankheiten auch Tumore nachzuweisen, erläuterte Dr. Rainer Schubbert, Head of Operations Applied Genomics von Eurofins Genomics.  „Mit modernen molekularbiologischen Methoden ist es möglich, bestimmte Tumore nachzuweisen und auch das Ansprechen dieser Tumore auf die Behandlung zu untersuchen. Das Vorhandensein von freier DNA oder freien Zellen im Blut ist allerdings sehr stark von der Art des Tumors abhängig. Daher steckt die klinische Anwendung dieser Methoden noch in den Kinderschuhen und die Aussagekraft der Daten muss noch durch entsprechende Studien belegt werden“, so Schubbert über die aktuellste Forschung.

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