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Tiertherapeutische Antikörperfirma adivo gibt Abschluss der Seed-Finanzierungsrunde bekannt

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Das deutsche Biotech-Unternehmen adivo, welches sich auf die Entwicklung von spezies-spezifischen therapeutischen Antikörpern für Haustiere fokussiert, gibt bekannt, dass es eine Seed-Finanzierung von drei Investoren erhalten hat. Das adivo-Team hat es sich zum Ziel ge-setzt, den hohen Bedarf an neuartigen Medikamenten zur Behandlung von Krebs und chro-nisch-entzündlichen Erkrankungen am Hund zu decken, mit dem Potenzial, diese Aktivitäten in Zukunft auch auf andere Tierarten auszuweiten. Adivo ist ein Spinn-Out von Morphosys und im Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie in Martinsried ansässig.

Martinsried/ München, 20. August 2018 - Die adivo GmbH wurde im März 2018 von Dr. Kathrin Ladetzki-Baehs und Dr. Markus Waldhuber gegründet.

"Wir freuen uns sehr, drei starke und zuverlässige Partner gewonnen zu haben, die unsere Vision, Innovationen in der Veterinärmedizin zu fördern, teilen. High-Tech Gründerfonds (HTGF), Occident Group AG und MorphoSys AG legen zusammen den Grundstein für den zukünftigen Erfolg der Firma als strategische Investoren. Wir werden die Investitionen nutzen, um unsere therapeutischen Antikör-perprogramme voranzutreiben, sowie die adivo-Technologie kontinuierlich zu verbessern. Gleichzeitig streben wir Kooperationen mit Pharmapartnern an, um unsere Technologieplattform für zahlreiche weitere Projekte zu nutzen", so Dr. Kathrin Ladetzki-Baehs, Geschäftsführerin der adivo GmbH.
"Wir freuen uns, in ein Unternehmen investiert zu sein, das hochmotivierte Mitarbeiter mit einer leis-tungsstarken Technologie verbindet. adivo wird schon bald neue Therapien für den veterinärmedizini-schen Markt anbieten, die dazu beitragen können, Tiere noch besser medizinisch zu versorgen.", sagte Cédric Barra, Investment Manager Lifesciences bei der Occident Group.

adivos Anspruch ist die Entwicklung neuer Technologien, um das therapeutische Angebot für Tierärz-te und Tierhalter für ihre treuen Begleiter zu erweitern. Vor einigen Jahren, als bei Dr. Ladetzki-Baehs‘ Hund Krebs diagnostiziert wurde, wurde ihr der Mangel an therapeutischen Möglichkeiten für ihr geliebtes Haustier bewusst. Da sie über Innovationen in der Humanmedizin Bescheid wusste, entstand die Idee, die Expertise zur Generierung therapeutischer Antikörper für den Menschen auf den Veterinärmarkt zu übertragen.

"Die derzeitigen Strategien zur Entwicklung therapeutischer Antikörper für die Tiermedizin haben ver-schiedene Einschränkungen und sind gegebenenfalls nicht uneingeschränkt auf bereits vorhandene Moleküle anwendbar. Wir sind davon überzeugt, dass wir durch die Entwicklung einer vollständig auf Hunde basierenden Antikörperbibliothek Medikamente für Hunde entwickeln können, die sowohl gut verträglich als auch wirksam sind", so Dr. Markus Waldhuber, Wissenschaftlicher Geschäftsführer der adivo GmbH.

Im Jahr 2018 wurde adivo mit dem Fokus auf der Entwicklung von therapeutischen Antikörpern für Hunde für schwerwiegende Erkrankungen wie Krebs und chronisch entzündliche Erkrankungen ge-gründet. Um die Realisierung des adivo-Gründungsprojekts zu erleichtern und abzuschließen, über-trug MorphoSys im Jahr 2018 die Rechte an der neuen vollsynthetischen Phage-Display-Antikörperbibliothek an adivo. Diese Bibliothek ahmt das Immunglobulinrepertoire des Hundes nach.

"Wir freuen uns sehr über diesen erfolgreichen Spin-Out von MorphoSys. Heutzutage sind therapeuti-sche Antikörper eine der erfolgreichsten Medikamentenklassen in der Humanmedizin. Die canine adivo-Antikörperbibliothek stellt einen großartigen und innovativen Ansatz dar, der den spannenden Veterinärmedizinbereich mit Produkten anspricht, die auf dem Konzept der MorphoSys-Technologie zur Generierung humaner Antikörper basieren", kommentiert Dr. Markus Enzelberger, Forschungs-vorstand von MorphoSys. "Wir wünschen unseren ehemaligen Kollegen viel Glück und freuen uns darauf, dass adivo neue therapeutische Kandidaten für Tiere hervorbringt.“

Das Unternehmen befindet sich im Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie (IZB) in Mar-tinsried bei München, welches einen idealen Ort darstellt, um neue Ideen umzusetzen und Kontakte zu anderen Gründern und Biotech-Unternehmen zu knüpfen.

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Bildunterschrift:

Die adivo GmbH wurde im März 2018 von Dr. Kathrin Ladetzki-Baehs(li) und Dr. Markus Waldhuber (re) gegründet

Presse Kontakt adivo GmbH:

adivo GmbH Dr. Kathrin Ladetzki-Baehs Am Klopferspitz 19, 82152 Martinsried/ Planegg Tel.: +49 (0)89 588088-471, E-Mail: info@adivo.vet 

Über adivo:

adivo ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Martinsried bei München, das sich auf die Entwicklung von spezies-spezifischen therapeutischen Antikörpern für Haustiere spezialisiert hat. Das adivo-Team hat es sich zum Ziel gesetzt, den medizinischen Bedarf an Medikamenten für Hunde einschließlich Krebs und chronische-entzündlichen Erkrankungen zu decken, und in Zukunft die Akti-vitäten auf die Entwicklung von Therapeutika für andere Spezies auszuweiten. Mit seiner vollständig auf Hund basierenden Antikörper-Bibliothek wird adivo allein oder mit Partnern Medikamente für Hau-stiere entwickeln, die zum einen gut verträglich und zum andern wirksam sind, und seine Technologie kontinuierlich verbessern.

Über HTGF:

Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstums-potential. Mit einem Volumen von insgesamt 886 Millionen Euro verteilt auf drei Fonds (272 Mio. Euro Fonds I, 304 Mio. Euro Fonds II, Ziel: 310 Mio. Euro Fonds III), sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits fast 500 Startups zu Unternehmen geformt. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup Experten begleitet die Entwicklung der jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences.

Mehr als 1,5 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in über 1.200 Folgefinan-zierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 90 Unternehmen erfolgreich verkauft. Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik und WACKER.

Mehr: www.high-tech-gruenderfonds.de

Über Occident Group AG:

Occident Group ist eine internationale, privat gehaltene Investmentgesellschaft mit Sitz in Zug (Schweiz). Das Ziel ist die nachhaltige und sinnstiftende eigene Vermögensverwaltung mit dem An-spruch, durch die Investitionen einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Ein junges, dynamisches Expertenteam betreut ein Portfolio aus den Bereichen Ventures, Properties, Real As-sets und Wertschriften. Die Investitionsentscheidungen basieren im Bereich Venture Capital auf einer starken Zukunftsorientierung und der Faszination für Gründer, die aus einer Idee ein erfolgreiches Unternehmen entwickeln können. Occident ist ein finanzstarker, langfristig orientierter und vielseitig kompetenter Partner für Startups und Gründer.

Mehr unter www.occident.group

Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie (IZB) in Martinsried bei München

Die Fördergesellschaft IZB mbH, im Jahre 1995 gegründet, ist eine Tochtergesellschaft des Freistaats Bayern. Sie ist die Betreibergesellschaft der Innovations- und Gründerzentren für Biotechnologie in Planegg-Martinsried und Freising-Weihenstephan und hat sich zu einem renommierten Biotechnologiezentrum entwickelt, das zu den Top Ten der Welt gehört. Auf 26.000 m² sind derzeit über 50 Biotechunternehmen mit über 600 Mitarbeitern angesiedelt. Hier wird an der Entwicklung von Medikamenten gegen schwerste Erkrankungen, wie etwa Krebs, Alzheimer und diversen Autoimmunerkrankungen gearbeitet – und es gibt schon viele Erfolge. Im IZB Freising-Weihenstephan – 15 Minuten vom Flughafen entfernt – befassen sich Wissenschaftler mit Entwicklungen im Bereich Life Science. Ein wesentliches Kriterium für den Erfolg der IZBs ist die räumliche Nähe zur Spitzenforschung auf dem Campus Martinsried/Großhadern. Vor allem die neuen Infrastrukturmaßnahmen wie der Faculty Club G2B (Gateway to Biotech), die IZB Residence CAMPUS AT HOME, die Chemieschule Elhardt, die zwei Kindergärten BioKids und BioKids2 sowie die beiden Restaurants SEVEN AND MORE und Café Freshmaker sind zum entscheidenden Standortfaktor geworden. Erfolgreiche Unternehmen, die aus dem IZB hervorgegangen sind, sind zum Beispiel die Medigene AG, die Morphosys AG, die Micromet GmbH (heute Amgen AG), Octopharma GmbH und Corimmun (heute Janssen-Cilag). Mehr Infos unter www.izb-online.de

Pressekontakt IZB:
Susanne Simon, Head of Public Relations
Fördergesellschaft IZB - Innovation and Start-up center for biotechnology
Am Klopferspitz 19, D-82152 Planegg-Martinsried
Tel .: 089/55 279 48-17, Fax: 089/55 279 48-29, Mobile: 0172/86 66 093,
E-Mail: presse@izb-online.de
Website: www.izb-online.de

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