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Omegametrix: Die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren halbiert die Frühgeburtenrate

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Studien haben gezeigt, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen einem hohen Omega-3-Spiegel und der Gesundheit von Säuglingen gibt.

Martinsried/München, 24. Juli 2018 - Unabhängige Studien haben ergeben, dass sich durch einen hohen Omega-3-Spiegel zum Beispiel die Hindurchblutung verbessert oder das Risiko für Demenz geringer ist. Dass die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren die Frühgeburtenrate halbiert, konnte nun in neun weiteren Studien aufgezeigt werden. Der HS-Omega-3 Index® ist ein von der Firma Omegametrix im Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie (IZB) in Martinsried bei München eigens entwickeltes standardisiertes Messverfahren, mit welchem sich das gesamte Fettsäurespektrum analysieren lässt. 2002 entwickelten Prof. Dr. Clemens von Schacky, Geschäftsführer der Omegametrix sowie Leiter der Präventiven Kardiologie an der Ludwig Maximilians-Universität München und Prof. Dr. W.S. Harris, Sanford University, USA, den HS-Omega-3 Index®.

Prof. von Schacky erläuterte, dass man mit einem HS-Omega-3 Index® im von Omegametrix vorgeschlagenen Zielbereich von 8 bis 11 Prozent länger lebe, Herzkrankheiten seltener auftreten sowie Hirnstruktur und -funktion besser seien, als mit einem niedrigeren HS-Omega-3 Index®. In den USA ist diese Analyse bereits in der klinischen Routine angekommen. Von Schacky ist davon überzeugt, dass nun auch in Europa ein Umdenken erfolgt. „Die besten Universitäten auf der ganzen Welt arbeiten im Rahmen von Studien mit uns zusammen. Aus diesen Kooperationen sind bisher 250 Publikationen entstanden; über 50 Forschungsprojekte laufen“, so der Mediziner.

Besonders in der Schwangerschaft ist es wichtig, Omega-3-Fettsäuren zu sich zu nehmen. „Die Plazenta wird alle Nährstoffe, die für den Embryo wichtig sind, dem Körper der Mutter entziehen und dafür sorgen, dass zum Beispiel das Hirn des Föten wächst. Dies führt bei der Mutter zu einem sehr niedrigen Omega-3-Spiegel im Blut“, erläutert Prof. von Schacky.

Des Weiteren nannte er eine zusätzliche Auswirkung, die der Omega-3-Spiegel für Kind und Mutter haben kann: “Eine wichtige Erkenntnis ist, dass der Kindstod um 50 Prozent reduziert werden kann, wenn man Omega-3-Fettsäuren in angemessenem Maß zu sich nimmt. Interessanterweise könnten niedrige Omega-3-Spiegel auch für eine Wochendepression verantwortlich sein“, so von Schacky.

Zudem wies der Wissenschaftler darauf hin, dass der Bedarf an Omega-3-Fettsäuren in den gynäkologischen Praxen noch nicht ausreichend kommuniziert werde. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfehle Schwangeren die Einnahme von 200 mg täglich. Jedoch ist diese Dosis meistens nicht ausreichend. Ferner sei zu beachten, dass die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren aus der Nahrung bei von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich ist.

Für die kommenden fünf Jahre hat sich Omegametrix als Ziel gesetzt, Ärzte und ihre Patienten noch stärker zu animieren, den Omega-3-Spiegel zu testen, am besten vor, während und nach der Schwangerschaft.

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Bildunterschrift:

Prof. Dr. Clemens von Schacky, CEO, Omegametrix GmbH

Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie (IZB) in Martinsried bei München
Die Fördergesellschaft IZB mbH, im Jahre 1995 gegründet, ist eine Tochtergesellschaft des Freistaats Bayern. Sie ist die Betreibergesellschaft der Innovations- und Gründerzentren für Biotechnologie in Planegg-Martinsried und Freising-Weihenstephan und hat sich zu einem renommierten Biotechnologiezentrum entwickelt, das zu den Top Ten der Welt gehört. Auf 26.000 m² sind derzeit über 50 Biotechunternehmen mit über 600 Mitarbeitern angesiedelt. Hier wird an der Entwicklung von Medikamenten gegen schwerste Erkrankungen, wie etwa Krebs, Alzheimer und diversen Autoimmunerkrankungen gearbeitet – und es gibt schon viele Erfolge. Im IZB Freising-Weihenstephan – 15 Minuten vom Flughafen entfernt – befassen sich Wissenschaftler mit Entwicklungen im Bereich Life Science. Ein wesentliches Kriterium für den Erfolg der IZBs ist die räumliche Nähe zur Spitzenforschung auf dem Campus Martinsried/Großhadern. Vor allem die neuen Infrastrukturmaßnahmen wie der Faculty Club G2B (Gateway to Biotech), die IZB Residence CAMPUS AT HOME, die Chemieschule Elhardt, die zwei Kindergärten BioKids und BioKids2 sowie die beiden Restaurants SEVEN AND MORE und Café Freshmaker sind zum entscheidenden Standortfaktor geworden. Erfolgreiche Unternehmen, die aus dem IZB hervorgegangen sind, sind zum Beispiel die Medigene AG, die Morphosys AG, die Micromet GmbH (heute Amgen AG), Octopharma GmbH und Corimmun (heute Janssen-Cilag). Mehr Infos unter www.izb-online.de

Pressekontakt IZB:
Susanne Simon, Head of Public Relations
Fördergesellschaft IZB - Innovation and Start-up center for biotechnology
Am Klopferspitz 19, D-82152 Planegg-Martinsried
Tel .: 089/55 279 48-17, Fax: 089/55 279 48-29, Mobile: 0172/86 66 093,
E-Mail: presse@izb-online.de
Website: www.izb-online.de

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