Life Science Pitch Day im IZB: Innovationen treffen Investoren

Zehn Start-ups präsentierten im Münchner Gründerzentrum ihre neuartigen Ansätze zur Lösung drängender medizinischer Probleme vor über 40 Investor:innen.

Dr. Kathrin Ladetzki-Baehs, Gründerin und Geschäftsführerin von adivo GmbH; Dr. Markus Waldhuber, Gründer und Geschäftsführer adivo GmbH (v.ln.r.)

Dr. Kathrin Ladetzki-Baehs, Gründerin und Geschäftsführerin von adivo GmbH; Dr. Markus Waldhuber, Gründer und Geschäftsführer adivo GmbH (v.ln.r.)

„Unser Team entwickelt mit großer Leidenschaft hochinnovative Therapeutika für Haustiere, um die Lebensqualität unserer vierbeinigen Gefährten und ihrer jeweiligen Besitzer deutlich zu verbessern. Wir freuen uns, heute mit einem so erfahrenen Partner bei der Entwicklung von therapeutischen Antikörpern für Haustiere zusammenzuarbeiten, um die Innovation in der Tiergesundheit weiter voranzutreiben.“

Dr. Kathrin Ladetzki-Baehs
Gründerin und Geschäftsführerin, adivoG

Martinsried bei München, 17. Juli 2024– Am 16. Juli 2024 veranstaltete das Münchner Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie (IZB) in Zusammenarbeit mit dem High-Tech Gründerfonds (HTGF), Bayer, Boehringer Ingelheim und MEDICE den 9. Life Science Pitch Day, der zehn Biotech Start-ups mit mehr als 40 renommierten Life Science-Investor:innen und Entscheidungsträger:innen aus der Industrie zusammenbrachte. Zunächst gab Christian Gnam, Geschäftsführer des IZB, einen Einblick in die Aktivitäten am Münchner Gründerzentrum und begrüßte als weitere Gastgeber Ingo Klöckner, Head of Portfolio and Reporting bei Leaps by Bayer und Philipp Müller, Executive Director beim Boehringer Ingelheim Venture Fund. Dr. Laura Pedroza, Investment Managerin des HTGF moderierte die Veranstaltung.

Die zehn ausgewählten Start-ups präsentierten ihre innovativen Ansätze zur Behandlung einer Vielzahl von schweren Erkrankungen, von bakteriellen Infektionen bis hin zu Hirntumoren. Im Anschluss hielt Dr. Daniel Vitt, CEO des IZB-Alumnus Immunic Therapeutics, eine Keynote-Speech über den Weg eines Biotech-Unternehmens zum erfolgreichen IPO.

„Auch in diesem Jahr wurde auf dem Life Science Pitch Day wieder Forschung auf höchstem Niveau präsentiert. Diese Veranstaltung bietet Start-ups die ideale Gelegenheit, in lockerer Atmosphäre wertvolles Feedback aus der Venture Capital-Szene zu erhalten. Ich danke unseren Partnern für ihre langjährige Unterstützung“, kommentiert Christian Gnam, Geschäftsführer des IZB.

„Die teilnehmenden Start-ups, die Life Science in innovative Lösungen umsetzen, konnten mit ihren Pitches begeistern“, freut sich Philipp Müller, Boehring Ingelheim Venture Fund.

„Beim Life Science Pitch Day ist das Networking von zentraler Bedeutung. Die Gründerinnen und Gründer haben die Chance, neue wertvolle Kontakte mit potenziellen Kapitalgebern, Partnerinnen und anderen Start-ups zu knüpfen“, erklärt Ingo Kloeckner, Leaps by Bayer.

„Mit dem Life Science Pitch Day haben wir gemeinsam ein ausgezeichnetes Event mit großem Mehrwert für alle Beteiligten etabliert. Hier entstehen Partnerschaften, von denen Life Science-Start-ups und Investor:innen profitieren“, so Dr. Laura Pedroza, HTGF.

Folgende Projektteams präsentierten ihre innovative Forschung am 9. Munich Life Science Pitch Day:

  1.  Akribion Therapeutics, Lukas Linnig: Eine neue Art der gesteuerten Zerstörung von Krebszellen, die auf die Expression krebsspezifischer RNA-Biomarker abzielt und leicht programmierbare zytotoxische Nukleasen mit hoher Spezifität für eine Vielzahl von RNA-Zielen verwendet
  2. Citrapeutics, Prof. Frank Pressler: Erstklassige zielgerichtete ACOD1-Inhibitoren zur Stärkung der Anti-Tumor-Immunität und zur Hemmung der Vermehrung von Krebszellen für eine Reihe onkologischer Indikationen
  3. immuneAdvice, Dr. Teresa Wagner: Visualisiert Immunzellen durch nicht-invasive Bildgebung, um Immuntherapien zu steuern
  4. InCephalo Therapeutics, Carlo Bertozzi: Entwickelt Therapien der nächsten Generation zur Behandlung von Hirntumoren
  5. KUPANDO, Johanna Holldack: Stimulierung des ältesten Verteidigungsmechanismus: TLRs erkennen Signaturmoleküle, die Infektionen und Krebs durch Aktivierung des angeborenen Immunsystems ankündigen
  6. PREVACTA, Torsten Mummenbrauer, PhD: Ein Start-up für Impfstoffe und Therapeutika, das einzigartiges Fachwissen in den Bereichen synthetische (Glyko-) Chemie, Immunologie und klinische Infektionskrankheiten vereint
  7. Quasar Therapeutics, Dr. Arthur Dopler: Entwickelt innovative Regulatoren des Komplementsystems, um seltene, aber lebensbedrohliche Krankheiten zu behandeln und die Probleme der derzeitigen Inhibitoren in der Klinik zu lösen
  8. TECregen, Prof. Georg Hollander: Immuno-Rejuvenation Start-up mit der Vision, transformative, synthetische Liganden der nächsten Generation zur Regeneration des Thymus zu entwickeln
  9. Teneura, Dr. Niels von Wardenburg: Zielt auf die Heilung neurologischer Autoimmunkrankheiten durch T-Zell-Therapien ab
  10. TQ Therapeutics, Christin Zündorf: Entwickelt eine neuartige Herstellungsplattform für Zelltherapeutika, die die Produktion von zellulären Medikamenten mit einem integrierten, hochautomatisierten extrakorporalen Gentherapieansatz ermöglicht

Pressefotos zum Download unter: www.izb-online.de/mediathek/bildergalerien (-> Bildergalerien des Munich Life-Science Pitch-Day im IZB)
Pressemeldung (Pdf): Download

Über das Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie (IZB)
Die 1995 gegründete Fördergesellschaft IZB mbH betreibt das Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie (IZB) mit den Standorten in Planegg-Martinsried und Freising-Weihenstephan. Das IZB zählt zu den führenden Biotechnologiezentren Europas. Auf 26.000 m2 sind derzeit mehr als 40 Biotech-Unternehmen und Life-Science-Firmen mit über 700 Mitarbeitern ansässig. Hier wird an der Entwicklung von Medikamenten gegen schwerste Krankheiten wie Krebs, Alzheimer und verschiedene Autoimmunkrankheiten gearbeitet. Ein wesentliches Kriterium für den Erfolg der IZBs ist die räumliche Nähe zur Spitzenforschung auf dem Campus Martinsried/Großhadern und dem Campus Weihenstephan. Auch die Infrastrukturmaßnahmen wie der Faculty Club G2B (Gateway to Biotech), das Hotel CAMPUS AT HOME, der Kindergarten Bio Kids sowie die Restaurants SEVEN AND MORE und THE BOWL Food Lounge sind Standortfaktoren, die von den Unternehmensgründern sehr geschätzt werden. Erfolgreiche Unternehmen, die aus dem IZB hervorgegangen sind, sind u. a. adivo (heute Zoetis), Corimmun (heute Janssen-Cilag), Crelux (heute Wuxi AppTec), Exosome Diagnostics (gekauft von Bio-Techne), ibidi, Immunic Therapeutics, Medigene, Micromet (heute Amgen), MorphoSys (bald Novartis), Octopharma oder Rigontec (heute MSD) sowie SIRION Biotech (heute Perkin Elmer). Weitere Informationen unter www.izb-online.de.

Pressekontakt sowie Bildmaterialanfragen:
Marion Köhler
Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fördergesellschaft IZB mbH, Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie
Am Klopferspitz 19
D-82152 Planegg-Martinsried
Telefon: +49 (0)89/55 279 48-17
E-Mail: ed.enilno-bzi@relheok

Über den High-Tech Gründerfonds
Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Start-ups mit Wachstumspotential und hat seit 2005 mehr als 750 Start-ups begleitet. Mit dem Start des vierten Fonds hat der HTGF rund 1,4 Milliarden Euro under Management. Das Team aus erfahrenen Investment Managern und Start-up-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Unternehmergeist und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Bereichen Digital-Tech, Industrial-Tech, Life Sciences, Chemie und angrenzende Geschäftsfelder. Rund 6 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 2.000 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds bereits Anteile an mehr als 180 Unternehmen erfolgreich verkauft.

Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen. www.htgf.de/de

Medienkontakt
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager
T.: +49 228 – 82300 – 121
ed.fgth@bocaj.t

Fördergesellschaft IZB mbH
  • Am Klopferspitz 19
  • 82152 Planegg
  • Tel.: +49 (0)89/552 7948-17

CatalYm kündigt neue Finanzierung in Höhe von $150 Mio. an, um ein breit angelegtes Phase-2b-Entwicklungsprogramm für Visugromab zu unterstützen

CatalYm, eine im IZB ansässige Immunonkologie-Firma mit Schwerpunkt auf GDF-15-neutralisierenden Therapieansätzen, hat eine Serie-D-Finanzierung abgeschlossen.

Daten zeigen, dass die Behandlung mit Visugromab in Kombination mit dem Anti-PD-1-Antikörper Nivolumab eine tiefgreifende und dauerhafte antitumorale Aktivität erzielt.

Daten zeigen, dass die Behandlung mit Visugromab in Kombination mit dem Anti-PD-1-Antikörper Nivolumab eine tiefgreifende und dauerhafte antitumorale Aktivität erzielt.

„Wir waren zuerst von der Biologie rund um GDF-15 begeistert und sehen CatalYm auf diesem Gebiet als führend an. Wir glauben, dass dieser Ansatz das Potenzial hat, die Dauer und Tiefe von Remissionen signifikant zu erhöhen und das volle Potenzial von IO-Therapien zu erschließen. Wir sind begeistert, dieses Team und das Konsortium bei der Durchführung belastbarer klinischer Studien in einer Reihe vielversprechender Indikationen zu unterstützen.“

Jon Edwards, geschäftsführender Partner bei Bioqube Venture

Die überzeichnete Finanzierungsrunde wurde von den neuen Investoren Canaan Partners und Bioqube Ventures angeführt und von Forbion’s Growth Opportunities Fund („Forbion Growth“), Omega Funds und Gilde Healthcare begleitet. Die bestehenden Investoren Jeito Capital, Brandon Capital Partners, Novartis Venture Fund und Vesalius Biocapital III beteiligten sich ebenfalls an der Runde. Mit dem Erlös wird die Ausweitung der breit angelegten Phase-2b-Entwicklung von Visugromab auf randomisierte Phase-2b-Studien in ausgewählten Checkpoint-naiven Erst- und Zweitlinien-Behandlungen finanziert. Visugromab hat bereits eine hervorragende Antitumoraktivität in Kombination mit Checkpoint-Inhibitoren gezeigt.

Visugromab ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper, der entwickelt wurde, um den vom Tumor produzierten Wachstumsdifferenzierungsfaktor-15 (GDF-15) zu neutralisieren, der als wichtiger Regulator der Immunresistenz gegen Krebstherapien fungiert. Auf der Jahrestagung 2024 der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago berichtete CatalYm kürzlich in einer mündlichen Präsentation über beeindruckende Ergebnisse seiner laufenden Phase-1/2a-Studie „GDFATHER“ (GDF-15 Antibody-mediaTed Human Effector Cell Relocation Phase 1/2a) (NCT04725474). Die Daten zeigen, dass die Behandlung mit Visugromab in Kombination mit dem Anti-PD-1-Antikörper Nivolumab eine tiefgreifende und dauerhafte antitumorale Aktivität erzielt, einschließlich mehrerer vollständiger Remissionen bei Patienten mit anti-PD-(L)-1-rezidiviertem/refraktärem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), Urothelkarzinom (UC) oder hepatozellulärem Karzinom (HCC).

„Diese beträchtliche Kapitalerhöhung und das starke Konsortium sind eine Anerkennung unserer Leistungen als Unternehmen und unterstützen die hervorragenden Ergebnisse von Visugromab und unseres breit angelegten klinischen Phase-2b-Programms. Mit unseren Ergebnissen zeigen wir fortlaufend das Potenzial von Visugromab, eine tiefgreifende und dauerhafte Krebsremission in verschiedenen Indikationen für soliden Tumoren zu bewirken. Damit unterstreichen wir die wichtige Rolle, die Visugromab in einer neuartigen Krebstherapie spielen könnte“, sagte Phil L’Huillier, Managing Director und Chief Executing Officer bei CatalYm. „Die Entwicklungsstrategie von CatalYm gewinnt deutlich an Dynamik und wir freuen uns auf die Unterstützung dieser hochkarätigen neuen und bestehenden internationalen Investoren, die unsere Vision teilen, immunsuppressive Barrieren zu durchbrechen, um die therapeutischen Ergebnisse zu verbessern.“

In Verbindung mit dem Abschluss der Finanzierung werden Colleen Cuffaro, Partnerin bei Canaan, Jon Edwards, geschäftsführender Partner bei Bioqube Ventures und Otello Stampacchia, geschäftsführender Direktor und Gründer bei Omega Funds, dem Aufsichtsrat von CatalYm beitreten. Stefan Luzi, Partner bei Gilde Healthcare, wird dem Aufsichtsrat als Beobachter angehören.

„Die kürzlich auf der ASCO vorgestellten Daten unterstreichen das hochdifferenzierte therapeutische Profil von Visugromab und bestätigen die Fähigkeit von Phil und seinem Team, den klinischen Plan des Unternehmens zügig umzusetzen“, erklärte Colleen Cuffaro, Partner bei Canaan Partners. „Während das Unternehmen in die erweiterte Phase-2b-Entwicklung eintritt, freuen wir uns, CatalYm auf dem Weg zur Veränderung der aktuellen Behandlungsschemata für schwer zu behandelnde solide Tumorindikationen strategisch zu begleiten.“

Jon Edwards, geschäftsführender Partner bei Bioqube Ventures, fügte hinzu: „Wir waren zuerst von der Biologie rund um GDF-15 begeistert und sehen CatalYm auf diesem Gebiet als führend an. Wir glauben, dass dieser Ansatz das Potenzial hat, die Dauer und Tiefe von Remissionen signifikant zu erhöhen und das volle Potenzial von IO-Therapien zu erschließen. Wir sind begeistert, dieses Team und das Konsortium bei der Durchführung belastbarer klinischer Studien in einer Reihe vielversprechender Indikationen zu unterstützen.“

CatalYm wurde 2016 mit Unterstützung von Forbion Ventures Fund III und BGV gegründet und ist führend in der Entwicklung einer neuen Klasse von Krebstherapien, die darauf abzielen, die Krebsresistenz gegen Checkpoint-Inhibition, Chemotherapie und andere gezielte Behandlungen zu verhindern oder umzukehren. Der Ansatz neutralisiert GDF-15, ein wichtiges Immunsuppressivum, das Tumorzellen zum Überleben nutzen. Mit seinem breit angelegten Phase-2b-Entwicklungsplan zielt das Unternehmen auf solide Tumorindikationen mit hohem Bedarf ab, einschließlich NSCLC, UC, HCC und Blasenkrebs, bei denen bestehende und erworbene Resistenzen ein großes Problem darstellen. CatalYm bereitet sich nun darauf vor, in der ersten Hälfte des Jahres 2025 weitere randomisierte, kontrollierte Studien in mehreren wichtigen Krebsindikationen in Kombination mit Checkpoint-Inhibitoren und der Standardtherapie in der Erst- und Zweitlinienbehandlung zu starten.

Über CatalYm
CatalYm hat GDF-15 als einen Schlüsselmechanismus für die Resistenz gegen Krebstherapien identifiziert und entwickelt es als sichere und wirksame Immuntherapie für solide Tumore. GDF-15, ein Immunsuppressivum, das für die feto-maternale Toleranz wichtig ist, wird von Krebszellen gekapert, um sich dem Angriff des Immunsystems zu entziehen. Visugromab, CatalYms führender Antikörperkandidat, hat bei Patienten mit rezidivierten und refraktären metastasierten soliden Tumoren in Kombination mit einer Anti-PD-1-Behandlung eine dauerhafte Anti-Tumor-Wirksamkeit mit lang anhaltendem objektiven Ansprechen gezeigt. CatalYm führt nun Phase-2b-Studien durch, um Visugromab als eine neue Klasse von Krebsimmuntherapien in einem breiten Spektrum von Krebsbehandlungen zu etablieren.

Über Visugromab (CTL-002)
Visugromab ist ein monoklonaler Antikörper, der den vom Tumor produzierten Wachstumsdifferenzierungsfaktor-15 (GDF-15) ein lokal wirkendes Immunsuppressivum, das die Resistenz gegen eine Immuntherapie fördert, neutralisiert. Die Neutralisierung von GDF-15 mit Visugromab hebt wichtige Resistenzmechanismen von Krebs auf, um eine effiziente Anti-Tumor-Antwort wiederherzustellen, indem die Aktivierung von Immunzellen und die Infiltration des Tumors wieder ermöglicht wird. Visugromab hat ein gutes Sicherheitsprofil und eine starke und dauerhafte Anti-Tumor-Wirkung in Kombination mit einer Anti-PD-1-Behandlung bei Patienten mit fortgeschrittener Krebserkrankung gezeigt. Der Antikörper wird derzeit in laufenden Phase-2a-Studien in mehreren soliden Tumorindikationen untersucht.

SciRhom sichert sich eine 63 Mio. € Serie A-Finanzierung zur beschleunigten Entwicklung von iRhom2-Therapien bei Autoimmunkrankheiten

Das im IZB ansässige Unternehmen SciRhom wird die erweiterte und überzeichnete Serie A-Finanzierung nutzen, um sein führendes Entwicklungsprogramm zum klinischen Wirksamkeitsnachweis zu bringen und den therapeutischen Wert der patentierten iRhom2-Strategie auszuweiten.

SciRhom sichert sich eine 63 Mio. € Serie A-Finanzierung

SciRhom hat eine Serie A-Finanzierungsrunde in Höhe von 63 Millionen Euro abgeschlossen.

„Wir freuen uns, dass wir ein so hochkarätiges internationales Investorenkonsortium gewinnen konnten, und schätzen es sehr, dass unsere bestehenden Anteilseigner SciRhom in dieser entscheidenden Phase seiner Entwicklung unterstützen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren neuen und bestehenden Partnern und Aufsichtsratsmitgliedern, um Patienten eine alternative therapeutische Option zu ermöglichen und den bislang ungedeckten medizinischen Bedarf an wesentlich wirksameren und sichereren Behandlungen für Autoimmunerkrankungen zu decken.“

Dr. Jan Poth, Geschäftsführer und CEO von SciRhom.

Die SciRhom GmbH, ein biopharmazeutisches Unternehmen, das Vorreiter bei der Entwicklung therapeutischer, „first-in-class“ Antikörper gegen iRhom2 ist, gab heute den Abschluss einer Serie A-Finanzierungsrunde in Höhe von 63 Millionen Euro (70 Millionen US-Dollar) bekannt. Die Finanzierungsrunde wurde von Andera Partners, Kurma Partners, Hadean Ventures, MIG Capital und Wellington Partners geleitet, mit Beteiligung des neuen Investors Bayern Kapital und bestehenden Investoren wie dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) und PhiFund Ventures aus New York, USA. Durch das neue Kapital soll die innovative therapeutische Strategie des Unternehmens im Bereich der Autoimmunerkrankungen vorangetrieben und ausgeweitet werden. Die erste klinische Studie mit SR-878, einem hochspezifischen monoklonalen Antikörper gegen das Zielmolekül iRhom2, wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2024 beginnen.

SciRhom wurde mit dem Ziel gegründet, eine neue Behandlungsstrategie für Autoimmunkrankheiten und andere potenzielle Indikationen zu etablieren, indem über iRhom2 selektiv an TACE/ADAM17, einem Hauptschalter für verschiedene, für Autoimmunkrankheiten relevante Signalwege, angesetzt wird. Das SciRhom-Team arbeitete eng mit den Mitgründern Prof. Carl Blobel und dem Hospital for Special Surgery (HSS) in New York, USA, zusammen, einem der weltweit führenden akademischen medizinischen Zentren für Rheumatologie und muskuloskelettale Gesundheit. Prof. Blobel, Direktor des Programms für Arthritis und Gewebedegeneration am HSS, hat mit wegweisenden Forschungsergebnissen maßgeblich zum Verständnis beigetragen, wie iRhom2 die Aktivität von TACE/ADAM17 bei Entzündungen und Autoimmunerkrankungen kontrolliert. SciRhom hat seinen am weitesten fortgeschrittenen Entwicklungskandidaten SR-878 so konzipiert, dass er gleichzeitig mehrere entzündungs- und krankheitsfördernde Signalwege blockiert, darunter TNF-alpha, IL-6R und EGFR, während andere essenzielle Funktionen, die von TACE/ADAM17 abhängen, erhalten bleiben.

Diese einzigartige Fähigkeit, mehrere Zytokine anzugreifen und potenziell die Immuntoleranz durch die Wiederherstellung der nützlichen TNFR2-Signalübertragung und der Expansion regulatorischer T-Zellen zu fördern, könnte bei Patienten mit einer Vielzahl von Autoimmunkrankheiten eine transformative Wirkung haben. Darüber hinaus wird erwartet, dass das selektive Targeting von iRhom2 ein günstiges Sicherheitsprofil aufweist.

„Seit seiner Gründung hat SciRhom fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse generiert und Methoden angewandt, um eine führende Position im Bereich der auf iRhom2 abzielenden Biopharmazeutika zu etablieren. Dazu gehören ein umfassendes IND/CTA-fähiges Daten- und CMC-Paket sowie ein starker Patentschutz. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den nächsten Schritt zu gehen und unsere innovative und potenziell bahnbrechende therapeutische Strategie bis zum klinischen Wirksamkeitsnachweis und darüber hinaus voranzutreiben, um Patienten zu erreichen, die bessere Autoimmunbehandlungen benötigen,“ kommentierte Dr. Jens Ruhe, Mitgründer, Managing Director und COO von SciRhom.

Auf der Grundlage positiver präklinischer Daten, die in vitro und in etablierten Tiermodellen für rheumatoide Arthritis (RA) und chronisch entzündliche Darmerkrankungen gewonnen wurden, hat SciRhom sein erstes Programm für die Erprobung in der klinischen Phase 1 vorbereitet. Die am 12. Juni 2024 bekannt gegebene erste CTA-Zulassung ebnet den Weg für den Beginn einer ersten klinischen Studie in Österreich in der zweiten Jahreshälfte 2024. Ziel der Studie ist es, die Sicherheit des Wirkstoffs bei gesunden Probanden zu untersuchen und in einem zweiten Teil erste Hinweise auf die klinische Wirksamkeit zu liefern.

Dr. Jan Poth, Managing Director und CEO von SciRhom, fügte hinzu: „Wir freuen uns, dass wir ein so hochkarätiges internationales Investorenkonsortium gewinnen konnten, und schätzen es sehr, dass unsere bestehenden Anteilseigner SciRhom in dieser entscheidenden Phase seiner Entwicklung unterstützen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren neuen und bestehenden Partnern und Aufsichtsratsmitgliedern, um Patienten eine alternative therapeutische Option zu ermöglichen und den bislang ungedeckten medizinischen Bedarf an wesentlich wirksameren und sichereren Behandlungen für Autoimmunerkrankungen zu decken.“

„Wir sind froh, SciRhom von der Gründung bis zur CTA-Zulassung unterstützt zu haben und freuen uns nun auf die Zusammenarbeit mit den neuen Investoren, um SciRhoms führenden Antikörper in die klinische Entwicklung zu bringen“, kommentierte Hans-Ulrich Rabe, aktueller Beiratsvorsitzender und einer der vier Gründungsinvestoren, die über ihre Beteiligungsplattform Ventura Ace gemeinsam in Biotech-Start-ups investieren.

Im Zusammenhang mit dieser Beteiligung werden Dr. Olivier Litzka von Andera Partners, Dr. Peter Neubeck von Kurma Partners, Dr. Georgina Askeland von Hadean Ventures, Dr. Fei Tian von MIG Capital und Dr. Varun Gupta von Wellington Partners dem Aufsichtsrat von SciRhom beitreten.

Gemeinsam erklärten sie: „iRhom2 ist ein Schlüsselfaktor bei Entzündungen, und SR-878 bietet eine erstklassige Möglichkeit, mehrere Signalwege zu hemmen und die Immun- und Gewebehomöostase zu fördern. Dieser Ansatz hat ein transformatives Potenzial für Patienten mit Autoimmunerkrankungen, die derzeit mit bestehenden Medikamenten nur schwer zu behandeln sind. SciRhom wird von einem sehr erfahrenen und engagierten Team geleitet, von dem wir überzeugt sind, dass es in der Lage sein wird, SR-878 bis zur klinischen Validierung zu führen.

Das Team von SNP Schlawien Partnerschaft unter der Leitung von Dr. Thomas Schmid hat SciRhom bei der Transaktion rechtlich beraten.

Über iRhom2
TACE (TNF-alpha Converting Enzyme, auch bekannt als ADAM-17) steuert mehrere wichtige Signalwege, darunter TNF-alpha, IL-6R und EGFR-Signalübertragung. TACE ist daher als potenzielles Ziel für die Blockierung proinflammatorischer Signalwege weithin anerkannt, jedoch verursacht die direkte Hemmung von TACE schwere Nebenwirkungen. Die jüngste Entdeckung, dass iRhom2 (inaktives Rhomboid 2, RHBDF2) gleichzeitig die TACE-abhängige Freisetzung von TNF-alpha und anderen proinflammatorischen Molekülen aus Immunzellen reguliert, bietet die spannende Möglichkeit, die proinflammatorischen Aktivitäten von TACE gezielt zu bekämpfen und gleichzeitig seine anderen lebenswichtigen Funktionen zu erhalten. Angesichts der zentralen Rolle von iRhom2 haben zahlreiche neue Forschungsstudien jüngst das therapeutische Potenzial aufgezeigt, das das Abzielen auf iRhom2 zur Behandlung von immunologischen und entzündlichen Erkrankungen sowie darüber hinaus bietet – einschließlich onkologischer, infektiöser und metabolischer Erkrankungen.

Über SciRhom
Bei SciRhom nutzen wir unsere weltweit führende Expertise über den TACE/ADAM17-Signalweg und dessen zentrale Rolle bei der Entstehung von Autoimmunerkrankungen sowie anderer Krankheitsbilder zur Entwicklung innovativer Biopharmazeutika. Wir verfolgen firmeneigene und neuartige Therapien, die auf iRhom2 abzielen und beschleunigen unser führendes Antikörperprogramm SR-878 in Richtung klinische Entwicklung und darüber hinaus. Mit der tatkräftigen Unterstützung der internationalen Lead-Investoren Andera Partners, Kurma Partners, Hadean Ventures, MIG Capital und Wellington Partners, sowie Bayern Kapital und der bestehenden Anteilseigner will SciRhom die Grenzen der Autoimmunmedizin verschieben.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.SciRhom.com

SciRhom erhält Genehmigung des ersten Antrags für eine klinische Studie

Gegenstand der Studie ist ein neuartiger, auf iRhom2 abzielender Antikörper zur Behandlung von Autoimmunkrankheiten.

SciRhom erhält die Genehmigung des ersten Antrags für eine klinische Studie

SciRhom plant die Verabreichung der ersten Dosierung an die Studienteilnehmer im zweiten Halbjahr 2024.

„Wir stehen mit unserem neuartigen Antikörperprogramm SR-878 auf dem Weg zu klinischen Studien vor einer entscheidenden Phase für SciRhom. Parallel zum Übergang in die klinische Phase der Medikamentenentwicklung hat SciRhom ein umfassendes präklinisches pharmakologisches und toxikologisches Datenpaket für unser am weitesten fortgeschrittenes Entwicklungsprogramm etabliert, einen stabilen und effizienten Herstellungsprozess aufgebaut und einen umfassenden Patentschutz für die auf iRhom2 abzielenden therapeutischen Strategien gesichert.“

Dr. Jan Poth
Geschäftsführer und CEO von SciRhom

Die SciRhom GmbH, ein am IZB ansässiges biopharmazeutisches Unternehmen, das Pionierarbeit bei der Entwicklung von therapeutischen Antikörpern leistet, gab die Genehmigung eines Antrags auf klinische Prüfung (CTA) durch die österreichische Zulassungsbehörde (BASG/AGES) für sein Entwicklungsprogramm SR-878 bekannt. Die bevorstehende klinische Studie soll die Sicherheit des auf iRhom2 abzielenden monoklonalen Antikörpers SR-878 bei gesunden Freiwilligen bewerten und im zweiten Teil der Studie erste Hinweise auf dessen klinische Wirksamkeit liefern. SciRhom plant die Verabreichung der ersten Dosierung an die Studienteilnehmer im zweiten Halbjahr 2024.

„Wir stehen mit unserem neuartigen Antikörperprogramm SR-878 auf dem Weg zu klinischen Studien vor einer entscheidenden Phase für SciRhom. Parallel zum Übergang in die klinische Phase der Medikamentenentwicklung hat SciRhom ein umfassendes präklinisches pharmakologisches und toxikologisches Datenpaket für unser am weitesten fortgeschrittenes Entwicklungsprogramm etabliert, einen stabilen und effizienten Herstellungsprozess aufgebaut und einen umfassenden Patentschutz für die auf iRhom2 abzielenden therapeutischen Strategien gesichert“, erklärt Dr. Jan Poth, Geschäftsführer und CEO von SciRhom.

„Die positive Nachricht spiegelt die hohen Qualitätsstandards und die gemeinsamen Anstrengungen wider, die das Team von SciRhom und unsere Netzwerkpartner über einen langen Zeitraum hinweg investiert haben. Das daraus resultierende CTA-Paket bildete die Grundlage für eine produktive Interaktion mit den regulatorischen Behörden, und dessen Genehmigung bringt uns der Evaluierung unseres ersten therapeutischen Kandidaten in klinischen Studien am Menschen einen Schritt näher. Ich möchte allen danken, die zu diesem Meilenstein in der Entwicklung beigetragen haben“, fügte Dr. Jens Ruhe, Geschäftsführer & COO von SciRhom hinzu.

Das Zielmolekül iRhom2 wirkt als entscheidender Regulator von TACE/ADAM-17, einem Hauptschalter für verschiedene krankheitsrelevante Signalwege. SR-878 wurde entwickelt, um gleichzeitig mehrere dieser Signalwege zu blockieren, darunter TNF-alpha und IL-6R-Signale. In präklinischen Modellen für die rheumatoider Arthritis (RA) und entzündliche Darmerkrankungen (IBD) hat SR-878 seine Fähigkeit belegt, TACE-Aktivität in Immunzellen wirksam und selektiv zu hemmen und so die Geweberegeneration und die Wiederherstellung des Immungleichgewichts zu erleichtern. In diesen präklinischen Studien zeigte SR-878 als Monotherapie eine überlegene präklinische Wirksamkeit im Vergleich zu individuell eingesetzten zugelassenen Medikamenten für Autoimmunkrankheiten. Darüber hinaus untermauerte die toxikologische Bewertung von SR-878 das erwartet günstige Sicherheitsprofil des Ansatzes.

Über iRhom2
TACE (TNF-alpha Converting Enzyme, auch bekannt als ADAM-17) steuert mehrere wichtige Signalwege, darunter TNF-alpha, IL-6R und EGFR-Signalübertragung. TACE ist daher als potenzielles Ziel für die Blockierung proinflammatorischer Signalwege weithin anerkannt, jedoch verursacht die direkte Hemmung von TACE schwere Nebenwirkungen. Die jüngste Entdeckung, dass iRhom2 (inaktives Rhomboid 2, RHBDF2) gleichzeitig die TACE-abhängige Freisetzung von TNF-alpha und anderen proinflammatorischen Molekülen aus Immunzellen reguliert, bietet die spannende Möglichkeit, die proinflammatorischen Aktivitäten von TACE gezielt zu bekämpfen und gleichzeitig seine anderen lebenswichtigen Funktionen zu erhalten. Angesichts der zentralen Rolle von iRhom2 haben zahlreiche neue Forschungsstudien jüngst das therapeutische Potenzial aufgezeigt, das das Abzielen auf iRhom2 zur Behandlung von immunologischen und entzündlichen Erkrankungen sowie darüber hinaus bietet – einschließlich onkologischer, infektiöser und metabolischer Erkrankungen.

Über SciRhom
Bei SciRhom nutzen wir unsere weltweit führende Expertise über den TACE/ADAM-17-Signalweg und dessen zentrale Rolle in Bezug auf Autoimmunität sowie andere Indikationen zur Entwicklung bahnbrechender Biopharmazeutika. Wir entwickeln firmeneigene und neuartige Therapien, die auf iRhom2 abzielen und beschleunigen unser führendes Antikörperprogramm SR-878 in Richtung klinische Entwicklung und darüber hinaus.

Für weitere Informationen besuchen Sie www.SciRhom.com.

Thermosome ernennt Dr. Sabine Hauck zur Chief Technology Officer

Die Biopharma-Expertin ist auf Arzneimittelentwicklung spezialisiert

Dr. Sabine Hauck, Chief Technology Officer

„Ich freue mich, bei Thermosome mitzuwirken und die weitere klinische Entwicklung von THE001 zu unterstützen.“

Dr. Sabine Hauck
Chief Technology Officer von Thermosome.

Thermosome, ein im IZB ansässiges, auf zielgerichtete Tumortherapien spezialisiertes Arzneimittelentwicklungsunternehmen, hat Dr. Sabine Hauck zur Chief Technology Officer (CTO) ernannt.

Dr. Sabine Hauck ist eine Expertin der Biopharma-Branche. Sie bringt über 20 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet der Arzneimittelentwicklung in der Biopharma und Speciality Pharma mit. Insbesondere verfügt sie über mehr als ein Jahrzehnt Expertise in Bezug auf liposomale Produkte. Ihr Fachwissen erstreckt sich über die Bereiche Prozessentwicklung, Chemie, Herstellung und Kontrolle, Bioanalytik, Qualitätsmanagement und Zulassungsfragen. Bevor Sabine Hauck zu Thermosome kam, war sie als Executive Vice President Corporate Development bei der Leukocare AG tätig. Während ihrer beruflichen Laufbahn, bei der sie unter anderem Positionen bei der Medigene AG und der IDEA AG innehatte, war sie daran beteiligt, liposomale Wirkstoffkandidaten in klinische Phase-III-Studien und zur Zulassung zu bringen. Außerdem war sie für regulatorische Angelegenheiten und internationale Zulassungsverfahren verantwortlich. Sie wird Nachfolgerin des bisherigen Chief Operating Officer von Thermosome, Dr. Uwe Michaelis.

„Wir freuen uns sehr, Sabine als Chief Technical Officer bei Thermosome begrüßen zu dürfen“, sagte Dr. Pascal Schweizer, Mitbegründer und CEO/CFO von Thermosome. „Mit ihrer beeindruckenden Erfolgsbilanz in der Entwicklung von liposomalen Wirkstoffkandidaten und dem Management von CMC für klinische Studien im Spätstadium, einschließlich Qualitätssicherung und Zulassungsangelegenheiten, stößt sie zu Thermosome, während sich das Unternehmen in das nächste Entwicklungsstadium begibt. Ich bin überzeugt, dass Sabines Fachwissen für die gesamte Organisation von unschätzbarem Wert sein wird.“

„Ich freue mich, bei Thermosome mitzuwirken und die weitere klinische Entwicklung von THE001 zu unterstützen“, sagte Dr. Sabine Hauck, Chief Technology Officer von Thermosome. „Ich bin von der Technologie fasziniert, die eine durch Hyperthermie induzierte, intra-tumorale Freisetzung von Krebstherapeutika ermöglicht. Der Ansatz von Thermosome ist sehr vielversprechend für gezielte Tumortherapien.“

Pascal Schweizer ergänzt: „Ich möchte Uwe Michaelis meinen tiefsten Dank aussprechen, der entscheidend dazu beigetragen hat, Thermosome zu einem Biotech-Unternehmen in der klinischen Phase zu machen. Er kam vor vier Jahren zu unserem Team, leitete alle CMC-Aktivitäten und trug zu unserer Transition von der Forschung bis zur Entwicklungsphase entscheidend bei. Unter seiner Leitung haben wir die GMP-Herstellungsverfahren für unser proprietäres Lipid DPPG2 und THE001, temperaturempfindliche liposomale Formulierung von Doxorubicin, etabliert. Ohne Uwes Fachwissen, sein Engagement und seine Leidenschaft würde sich THE001 nicht in der Phase I der klinischen Entwicklung für die Behandlung von Weichteilsarkomen befinden.“

 

Über Thermosome
Thermosome ist ein Unternehmen, das sich in der klinischen Phase der Arzneimittelentwicklung befindet und sich auf zielgerichtete Tumortherapien in Kombination mit Immunstimulation für eine verbesserte Krebstherapie konzentriert. Im Mittelpunkt steht ein neuer, patentrechtlich geschützter Tumor-Targeting-Ansatz, der eine deutlich erhöhte lokale Wirkstoffkonzentration und eine verbesserte Tumorpenetration ermöglicht, um eine verbesserte klinische Behandlungswirksamkeit zu erzielen.

Die erste klinische Indikation des Wirkstoffkandidaten THE001 ist das Weichteilsarkom, bei dem das Unternehmen den derzeitigen Behandlungsstandard (freies Doxorubicin) verbessern will. Der Ansatz von Thermosome ermöglicht eine zielgerichtete Tumorbehandlung unabhängig von spezifischen molekularen Targets und deckt Patientenpopulationen in allen Tumorsubtypen ab. Weitere Informationen unter www.thermosome.com

 

Über THE001
Thermosomes am weitesten fortgeschrittener Wirkstoffkandidat THE001 ist eine thermosensitive liposomale Formulierung des Chemotherapeutikums Doxorubicin (DPPG2-TSL-DOX). Es hat einen anderen Wirkmechanismus als herkömmliche Liposomen. Die Technologie von Thermosome ermöglicht eine intravaskuläre Wirkstofffreisetzung, die durch einen milden Wärmeauslöser unter Verwendung klinisch etablierter Hyperthermiegeräte eingeleitet wird. Dies führt zu einer bis zu 15-fach höheren lokalen Wirkstoffkonzentration und zielt darauf ab, eine verbesserte klinische Wirksamkeit zu erreichen, indem am gewünschten Ort ein lokaler Boost erzeugt wird. Diese hohen lokalen Konzentrationen, die auch weniger gut durchblutete Bereiche erreichen, zielen darauf ab, Arzneimittelresistenzen zu überwinden. Dieser Effekt kann durch die Verabreichung von herkömmlichem Doxorubicin aufgrund der systemischen Toxizität nicht erreicht werden. Thermosome zielt darauf ab, die Wirksamkeit der Behandlung, durch die regionale Hyperthermie ausgelöste Immunreaktion weiter zu verbessern. THE001 hat Potenzial für die weitere Entwicklung bei anderen anthrazyklinempfindlichen soliden Tumoren, wie Brust-, Blasen- und Eierstockkrebs.

 

Über das Weichteilsarkom (STS)
STS ist ein atypischer Tumor mit einer Patientenpopulation, die viele junge Patienten umfasst. Lokal fortgeschrittene STS (LA-STS) sind große invasive Tumore, die nur schwer oder gar nicht zu resezieren sind. Die neoadjuvante Therapie wird eingesetzt, um diese Tumore präoperativ zu verkleinern und eine Tumoroperation mit kurativer Absicht zu ermöglichen. Freies Doxorubicin in Kombination mit Ifosfamid oder Dacarbazin ist seit mehreren Jahrzehnten der Goldstandard für die neoadjuvante Therapie aller chemosensiblen LA-STS. In den Leitlinien wird auch die Kombination einer DOX-basierten Therapie mit regionaler Hyperthermie empfohlen. Angesichts von Ansprechraten von weniger als 30 % besteht jedoch ein erheblicher ungedeckter Bedarf an verbesserten Behandlungsmöglichkeiten.

Weichteilsarkome treten in mehr als 50 verschiedenen Subtypen auf, so dass eine zielgerichtete biologische Behandlung schwieriger ist als eine physikalisch kontrollierte Behandlung mit dem aktivsten Wirkstoff. Für THE001 wurde der europäische Orphan-Drug-Status für STS erteilt.

Biolädt ein zur BayOConnect – Forum for Biotech & LifeScience

Am 2. und 3. Juli in den Design Offices München Macherei

BayOConnect 2024

Dr. Kathrin Ladetzki-Baehs, Gründerin und Geschäftsführerin von adivo GmbH; Dr. Markus Waldhuber, Gründer und Geschäftsführer adivo GmbH (v.ln.r.)

Anfang Juli wird der Münchner Osten zum Treffpunkt für die Liefe-Science-Enthusiasten. Die BayOConnect bringt als zentrale Plattform visionäre Denker, innovative Unternehmen und Life-Science-Enthusiasten aus der bayerischen und internationalen Biotech-Landschaft zusammen, um den Fortschritt der Biotechnologie in Gesundheit und Medizin zu beschleunigen. Organisiert wird das Forum von BioM –  der Entwicklungs- und Managementorganisation des Münchner Biotechnologie Clusters.

Mit verschiedenen Eventformaten bietet die Veranstaltung die einmalige Gelegenheit, direkt mit wichtigen Akteuren der Branche in Kontakt zu treten, bahnbrechende Entwicklungen zu entdecken und in die dynamische Zukunft der Biotechnologie in Bayern einzutauchen.

Das Programm und die Möglichkeit zur Registrierung finden Sie unter: www.bayoconnect.org

BioM Biotech Cluster Development GmbH
  • Am Klopferspitz 19a
  • 82152 Planegg/Martinsried
  • Tel.: +49 (0)89/89 96 79-0

Eisbach: FDA genehmigt IND-Antrag für führenden Medikamentenkandidaten EIS-12656, einen erstklassigen allosterischen Inhibitor von ALC1

Das Unternehmen plant die Behandlung der ersten Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren, die refraktär gegenüber PARP-Inhibitoren sind, im zweiten Quartal 2024.

FDA genehmigt Eisbachs IND-Antrag für führenden Medikamentenkandidaten EIS-12656

EIS-12656 zeigte in präklinischen Modellen eine erhebliche Hemmung des Tumorwachstums, auch in Kombination mit Standardtherapien.

„EIS-12656 zielt selektiv auf Tumore ab, ohne erkennbare Auswirkungen auf normales Gewebe. Unsere klinische Studie wird auch Kombinationstherapien untersuchen, die in der Vergangenheit durch kombinatorische Toxizität verhindert wurden.“

Dr. Adrian Schomburg, Gründer und CEO von Eisbach

Die Eisbach Bio GmbH (Eisbach), ein im IZB ansässiges privates Biotechnologieunternehmen im klinischen Stadium, das Krebsmedikamente entwickelt, die synthetische Letalität nutzen, gab jetzt bekannt, dass die Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) den IND-Antrag (Investigational New Drug) für EIS-12656 genehmigt hat. EIS-12656 ist ein kleines Molekül, das die Chromatin-Helikase ALC1 (CHD1L) hemmt. EIS-12656 greift über allosterische Mechanismen in ALC1 ein und unterdrückt die durch DNA-Schäden ausgelöste krebsrelevante Umstrukturierung des Genoms. Dies führt zu einer Bindung von ALC1 an Chromatin und zur Abtötung von Krebszellen.

EIS-12656 wirkt sich auf Tumore mit Defiziten in DNA-Reparaturwegen aus. In präklinischen Modellen zeigte es eine erhebliche Hemmung des Tumorwachstums, auch in Kombination mit Standardtherapien. Sein allosterischer Wirkmechanismus dürfte im Vergleich zu verwandten synthetischen-letalen Targets Selektivität bieten und so zu der außergewöhnlichen Sicherheit beitragen, die in allen relevanten präklinischen Modellen beobachtet wurde.

„EIS-12656 zielt selektiv auf Tumore ab, ohne erkennbare Auswirkungen auf normales Gewebe“, sagte Adrian Schomburg, Ph.D., Gründer und CEO von Eisbach. „Unsere klinische Studie wird auch Kombinationstherapien untersuchen, die in der Vergangenheit durch kombinatorische Toxizität verhindert wurden.“

Die Entdeckung von EIS-12656 baut auf der bahnbrechenden Forschung des Eisbach-Gründers Prof. Andreas Ladurner auf, dessen Team entdeckte, dass die Wirkung von PARP in Krebszellen von der Umstrukturierung des Chromatins durch ALC1 abhängig ist. Eisbach baute auf diesem Wissen auf und entwickelte die erste einmal täglich anzuwendende niedermolekulare Therapie ihrer Klasse, die direkt auf die durch DNA-Schäden ausgelöste Reorganisation des Krebsgenoms an der Quelle – der PARP-aktivierten Helikase ALC1 – abzielt.

Über die klinische Phase 1/2-Studie mit EIS-12656
Die offene Studie zu EIS-12656 wird die Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit bei Patienten mit genetisch definierten fortgeschrittenen soliden Tumoren untersuchen. Unter der Leitung von Studienleiter Timothy A. Yap, M.B.B.S., Ph.D., Professor für Krebstherapie an der University of Texas MD Anderson Cancer Center, umfasst die Studie die Dosiseskalation von EIS-12656 als Monotherapie, gefolgt von Modulen zur Dosiserweiterung und der Auswertung bei Patienten, deren Erkrankung unter PARP-Inhibitor-Behandlung fortschreiten.

Über Eisbach
Eisbach ist ein führendes Unternehmen in der Präzisionsonkologie, das allosterische Medikamente entwickelt, die selektiv in molekulare Mechanismen, auch molekulare Maschinen genannt, eingreifen, die für die Umstrukturierung des Tumorgenoms entscheidend sind. Eisbach kombiniert genetische Schwachstellen in definierten Tumoren (synthetische Letalität) mit der firmeneigenen Wirkstoffforschungsplattform ALLOS, die auf die einzigartige molekulare Vulnerabilität der Zielmoleküle abzielt, um erstklassige Therapien mit weniger Nebenwirkungen zu entwickeln. Für weitere Informationen besuchen Sie www.eisbach.bio und folgen Sie uns auf LinkedIn.

Insempra schließt 20 Millionen US-Dollar Finanzierung ab, um die Entwicklung von natürlichen Inhaltsstoffen der nächsten Generation voranzutreiben

Die Serie-A-Finanzierungsrunde wird Insempras marktorientierten Ansatz zur Entwicklung hochwertiger, natürlicher und intrinsisch nachhaltiger Inhaltsstoffe für die Kosmetik- und Lebensmittelindustrie beschleunigen

Nachhaltige Inhaltsstoffe für die Kosmetik- und Lebensmittelindustrie

Insempras innovative Technologieplattform ermöglicht die Produktion hochwertiger bio-basierter Inhaltsstoffe in industriellem Maßstab

„Insempra hat sowohl das Team als auch die Technologie, um eine Revolution in der industriellen Fertigung voranzutreiben und eine schnelle Marktdurchdringung für seine Produkte zu erreichen. Neue Technologieplattformen wie die von Insempra haben das Potenzial, die Herstellungsprozesse mehrerer milliardenschwerer Industrien dramatisch zu verändern und maßgeschneiderte Inhaltsstoffe zu entwickeln, die den Bedürfnissen des Marktes entsprechen.“

Ted Persson, Partner bei EQT Ventures

Insempra, ein im IZB ansässiges Biotechnologie-Unternehmen, das es seinen Kunden ermöglicht, nachhaltige Produkte herzustellen, gab Anfang Mai 2024 den erfolgreichen Abschluss einer Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 20 Millionen US-Dollar bekannt.

Nach einer ersten Seed-Runde in Höhe von 15 Mio. USD im Jahr 2021 wird die Serie A dazu beitragen, den Aufbau der fortgeschrittenen biotechnologischen Technologieplattform fortzusetzen. Ziel ist es leistungsstarke und intrinsisch nachhaltige Inhaltsstoffe für eine Vielzahl von Branchen zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig wird die Serie A das Unternehmen bei der Erweiterung seiner Innovations-, Entwicklungs- und Produktionskapazitäten unterstützen. Die bestehenden Investoren EQT Ventures, BlueYard Capital, Possible Ventures, Taavet Sten und Acequia Capital haben sich erneut an der Runde beteiligt. Neue Investoren sind der Corporate Venture Capital Arm des internationalen FMCG-Riesen Henkel, Henkel dx Ventures, Bayern Kapital und Alante Capital.

Insempra folgt mit seiner Technologie einem besonders nachhaltigen Ansatz, um eine echte Alternative zu Inhaltsstoffen und Materialien auf petrochemischer Basis zu bieten, ohne dabei an Effizienz und Skalierbarkeit zu verlieren oder die Natur durch übermäßige Landnutzung auszubeuten. Produkte von Insempra sind beispielsweise Lipide für Anwendungen in der Kosmetik und Lebensmittelindustrie oder biologisch abbaubare Alternativen für alltägliche Materialien wie Polymere und Textilien. Funktionale Inhaltsstoffe wie Aromen und Duftstoffe mithilfe der Technologie von Insempra sind bereits im Markt.

Gleichzeitig wird Nachhaltigkeit immer wichtiger für Unternehmen und Konsumenten. Angetrieben durch diese gestiegene Marktnachfrage und die Zusammenarbeit mit weltweit bekannten Konsumgütermarken, bietet Insempra somit verschiedene Alternativen für die Transformation hin zu nachhaltigen Produkten.

Gründer und CEO des Unternehmens, Jens Klein, verfügt über eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bei der Entwicklung von biologiegestützten Technologien. Jens Klein ist ein erfahrener Gründer und ein Experte in der Entwicklung und dem Scale-up von biologisch hochwertigen Inhaltsstoffen. Er war zuvor CEO der AMSilk GmbH, dem ersten industriellen und weltweit führenden Anbieter von veganen Seidenpolymeren.

Jens Klein, kommentierte: „Wir sind dankbar für die Unterstützung unserer Investorengruppe, die das Potenzial von Insempras marktgetriebenen Ansatz und innovativen Technologieplattformen erkannt hat. Gemeinsam werden wir unsere Kapazitäten weiter ausbauen, um intrinsisch nachhaltige Inhaltsstoffe zu entwickeln, die in ihrer Qualität überlegen sind und unsere Abhängigkeit von chemischen Industrieprozessen reduzieren.“

Ted Persson, Partner bei EQT Ventures, fügte hinzu: „Insempra hat sowohl das Team als auch die Technologie, um eine Revolution in der industriellen Fertigung voranzutreiben und eine schnelle Marktdurchdringung für seine Produkte zu erreichen. Neue Technologieplattformen wie die von Insempra haben das Potenzial, die Herstellungsprozesse mehrerer milliardenschwerer Industrien dramatisch zu verändern und maßgeschneiderte Inhaltsstoffe zu entwickeln, die den Bedürfnissen des Marktes entsprechen.“

Über Insempra
Die Insempra GmbH ist ein Biotechnologie-Unternehmen, das es der Industrie ermöglicht, überlegene Produkte in Symbiose mit der Natur herzustellen. Das Unternehmen kombiniert Biowissenschaft und Technologie, um Inhaltsstoffe für neue, bessere und nachhaltigere Produkte herzustellen.

Unternehmen haben sich zu lange auf chemische Produktionsprozesse und petrochemisch hergestellte Inhaltsstoffe verlassen und damit die begrenzten Ressourcen unseres Planeten erschöpft. Deshalb hat sich Insempra verpflichtet, die regenerative Transformation voranzutreiben, um mithilfe der Biotechnologie im industriellen Maßstab zu produzieren.

Umweltprobleme, Verbraucherdruck und gesetzliche Beschränkungen verändern die Landschaft der Inhaltsstoffe dramatisch. Hersteller stehen unter enormem Druck, auf nachhaltige Alternativen umzustellen.

Insempras innovative Technologieplattform ermöglicht die Produktion hochwertiger bio-basierter Inhaltsstoffe in industriellem Maßstab und unterstützt weltweit führende Marken bei der nachhaltigen Transformation ihrer Produkte.

www.insempra.bio

Tubulis präsentiert neue präklinische Daten für die führenden ADC-Kandidaten gegen solide Tumore auf der AACR-Jahrestagung 2024

Präklinische Studien mit TUB-030 und TUB-040 zeigen eine hohe Wirksamkeit und ein breites therapeutisches Fenster, wobei der Beginn der Phase 1-Studie mit TUB-040 noch für dieses Jahr erwartet wird.

Krebszellen

Präklinische Studien mit TUB-030 und TUB-040 zeigen eine hohe Wirksamkeit der führenden ADC-Kandidaten von Tubulis.

„Unsere ADCs sind im Vergleich zu anderen ADCs auf dem Markt hoch differenziert und wir sind gespannt darauf, diese Ergebnisse in die Klinik zu übertragen. Unser Ziel ist es, das Gesamtüberleben sowie die Ansprechraten von Patienten bei einem breiten Spektrum von soliden Tumoren zu verbessern“

Jonas Helma-Smets, Chief Scientific Officer von Tubulis

Tubulis, ein im Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie in Martinsried ansässiges Biotech-Unternehmen, hat auf der diesjährigen Jahrestagung der American Association for Cancer Research (AACR) in San Diego umfassende präklinische Daten zu seinen beiden führenden Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC)-Kandidaten TUB-030 und TUB-040 präsentiert. Die Posterpräsentationen enthielten präklinische Daten, die die Fähigkeit der beiden Tubutecan-ADCs der nächsten Generation unterstrichen, selbst in Mausmodellen mit geringer Target-Expression wirksame und anhaltende Reaktionen hervorzurufen. Tubulis nutzt eine Reihe proprietärer Plattformtechnologien, um eine Pipeline einzigartig abgestimmter ADC-Kandidaten aufzubauen, die das passende Zielmolekül, die richtige Konjugationschemie und den richtigen Wirkstoff kombinieren, um so das volle Potential der ADCs auszuschöpfen. Die führenden Kandidaten des Unternehmens, die beide auf solide Tumorindikationen abzielen, befinden sich in der späten präklinischen Erprobung, wobei TUB-040 für die klinische Prüfung bereit ist.

„Diese überzeugenden präklinischen Daten für unsere beiden führenden ADC-Kandidaten TUB-030 und TUB-040 zeigen, wie unsere proprietären Plattformen ADCs mit einzigartigen biophysikalischen Eigenschaften generieren, die eine kontinuierliche und langanhaltende Verabreichung des Wirkstoffs an den Tumor ermöglichen. In vivo-Studien haben gezeigt, dass beide Kandidaten eine starke und langwirkende Anti-Tumor-Aktivität aufweisen, selbst bei niedrigen Expressionsniveaus der jeweiligen Targets“, sagte Jonas Helma-Smets, Chief Scientific Officer von Tubulis. „Unsere ADCs sind im Vergleich zu anderen ADCs auf dem Markt hoch differenziert und wir sind gespannt darauf, diese Ergebnisse in die Klinik zu übertragen. Unser Ziel ist es, das Gesamtüberleben sowie die Ansprechraten von Patienten bei einem breiten Spektrum von soliden Tumoren zu verbessern. Mit TUB-040 wollen wir noch in diesem Jahr die ersten klinischen Studien starten und damit den klinischen Wirksamkeitsnachweis für unsere ADCs der nächsten Generation und unseren differenzierten Plattform-Ansatz zur Entwicklung von ADCs erbringen.“

Beide ADC-Kandidaten bestehen aus einem humanisierten, tumorspezifischen, IgG1-Antikörper mit inaktivierter Fc-Domäne, der mit dem Topoisomerase-1-Inhibitor Exatecan konjugiert ist. Die Konjugation erfolgt über die Tubutecan-Linker-Payload-Plattform von Tubulis unter Verwendung der proprietären P5-Konjugationsplattform, was in hochstabilen ADCs mit einem homogenen Wirkstoff-Antikörper-Verhältnis von 8 (DAR8) resultiert. Im Vergleich zu Maleimid-konjugierten ADCs zeigten sowohl TUB-030 als auch TUB-040 eine überlegene Stabilität und minimalen Verlust des Payloads.

Weitere Informationen zu den ADC-Kandidaten finden Sie hier.

Die vollständigen Abstracts wurden im März in einer Online-Ergänzung der AACR-Zeitschrift Cancer Research veröffentlicht und können hier abgerufen werden.

Über Tubulis
Tubulis entwickelt einzigartig abgestimmte Protein-Wirkstoff-Konjugate durch die Kombination neuartiger proprietärer Technologien und krankheitsspezifischer biologischer Erkenntnisse. Unser Ziel ist es, das therapeutische Potenzial von Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs) zu erweitern, indem wir die Designflexibilität erhöhen und gleichzeitig die Beschränkungen hinsichtlich Toxizität, Wirksamkeit und Indikation überwinden. Tubulis wird neue Konjugate entwickeln, um seine wachsende Pipeline zu füllen, und wird weiterhin mit Partnern aus der Industrie zusammenarbeiten, um eine neue ADC-Ära einzuleiten und bessere Ergebnisse für Patienten zu erzielen. Besuchen Sie www.tubulis.com oder folgen Sie uns auf LinkedIn.

Eisbach erhält 4,5 Mio. US-Dollar vom Cancer Focus Fund zur Durchführung einer Phase-1/2-Studie mit dem führenden Medikamentenkandidaten EIS-12656

Die klinische Studie an Patienten mit refraktären fortgeschrittenen soliden Tumoren wird am MD Anderson Cancer Center durchgeführt.

Der Cancer Focus Fund investiert 4,5 Mio. US-Dollar, um eine klinische Studie der Phase 1/2 mit Eisbachs führendem Medikamentenkandidaten, EIS-12656, zu unterstützen

Der Cancer Focus Fund investiert 4,5 Mio. US-Dollar, um eine klinische Studie der Phase 1/2 mit Eisbachs führendem Medikamentenkandidaten, EIS-12656, zu unterstützen

„Eisbachs einzigartiger und wissenschaftlich ausgefeilter Ansatz zur Behandlung häufiger und schwer zu therapierender Krebsarten passt perfekt zu den Zielen des Cancer Focus Fund. Wir wollen innovative junge Unternehmen wie Eisbach dabei unterstützen, besonders vielversprechende neue Krebsmedikamente mit Hilfe der erfahrenen Forscher und Kliniker von MD Anderson schnell in die klinische Entwicklung zu bringen.“

Ross Barrett, Gründer und Managing Partner des Cancer Focus Fund

Die Eisbach Bio GmbH (Eisbach), ein im IZB ansässiges Biotechnologieunternehmen im klinischen Stadium, entwickelt eine neue Klasse von Krebsmedikamenten, die synthetische Letalität nutzen, um spezifische Proteine anzugreifen, die für das Überleben von Krebszellen wesentlich sind. Gemeinsam mit dem Cancer Focus Fund, LP, gab das Unternehmen bekannt, dass der Cancer Focus Fund 4,5 Mio. US-Dollar investiert, um eine klinische Studie der Phase 1/2 mit Eisbachs führendem Medikamentenkandidaten, EIS-12656, zu unterstützen. Die Studie soll am MD Anderson durchgeführt werden. Der Cancer Focus Fund ist ein spezieller Investmentfonds, der in Zusammenarbeit mit dem MD Anderson Cancer Center der University of Texas (MD Anderson) gegründet wurde, um finanzielle Mittel und klinisches Fachwissen zur Förderung vielversprechender Krebstherapien zur Verfügung zu stellen.

EIS-12656 ist ein niedermolekularer Wirkstoff zur Behandlung von Tumoren, die gegen PARP-Inhibitoren refraktär oder resistent sind. PARP-Enzyme sind an wichtigen DNA-Reparaturprozessen beteiligt. Indem sie die DNA-Reparatur behindern, führen PARP-Inhibitoren zum Absterben von Tumorzellen und haben sich als wirksame Therapien für viele Arten von Eierstock-, Brust-, Prostata- und Bauchspeicheldrüsenkrebs erwiesen. Ihre Anwendungsmöglichkeiten wurden jedoch durch schwere Toxizitäten und die Entwicklung von Resistenzen eingeschränkt. EIS-12656 hemmt das Chromatin umlagernde Enzym ALC1, das für den DNA-Reparaturprozess im Zusammenhang mit der PARP-Aktivierung entscheidend ist. EIS-12656 wurde von Eisbach entwickelt, um die von der DNA-Schädigung abhängige PARP-Aktivierung in einem frühen Stadium des Reparaturprozesses zu unterbrechen. In präklinischen Studien überwand EIS-12656 die Resistenz gegen PARP-Inhibitoren und zeigte ein vorteilhaftes Toxizitätsprofil und eine gute Durchdringung der Blut-Hirn-Schranke sowie Synergien mit PARP-Inhibitoren und anderen Standardtherapien.

„Um die weit verbreiteten Resistenzen und die schweren Nebenwirkungen der PARP-Inhibitoren zu überwinden, mussten wir die Herangehensweise überdenken, mit der wir die genetischen Schwachstellen dieser Tumoren bekämpfen“, sagte Dr. Adrian Schomburg, Gründer und CEO von Eisbach. „EIS-12656 ist der erste niedermolekulare Wirkstoff seiner Klasse, der auf den molekularen Prozess der Reorganisation des Tumorgenoms nach DNA-Schädigung und PARP-Aktivierung abzielt. Dieser Prozess ist entscheidend für das Überleben von Krebszellen. Aufgrund seines außergewöhnlichen Sicherheitsprofils und der vielversprechenden Aktivität in präklinischen Studien sind wir davon überzeugt, dass EIS-12656 das Potenzial hat, den vielen Patienten mit Tumoren zu helfen, die nicht auf PARP-Inhibitoren ansprechen – Patienten, für die es derzeit nur wenige Behandlungsmöglichkeiten gibt.“

Dr. Andreas Ladurner, Gründer und CSO von Eisbach sowie Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Physiologische Chemie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, kommentierte: „Die meisten Krebsarten enthalten Mechanismen zur Reorganisation des Genoms, die eine entscheidende und sehr spezifische Rolle in der Tumorbiologie spielen. Wenn wir herausfinden, wie jeder dieser lebenswichtigen Mechanismen spezifisch gesteuert wird, dann können wir einzigartige molekulare Schwachstellen ausnutzen. Dieser Ansatz ist vielversprechend für die Entdeckung neuer Krebsmedikamente, die sowohl selektiv als auch sicher sind.“

„Eisbachs einzigartiger und wissenschaftlich ausgefeilter Ansatz zur Behandlung häufiger und schwer zu therapierender Krebsarten passt perfekt zu den Zielen des Cancer Focus Fund“, sagte Ross Barrett, Gründer und Managing Partner des Cancer Focus Fund. „Wir wollen innovative junge Unternehmen wie Eisbach dabei unterstützen, besonders vielversprechende neue Krebsmedikamente mit Hilfe der erfahrenen Forscher und Kliniker von MD Anderson schnell in die klinische Entwicklung zu bringen.  EIS-12656 hat gezeigt, dass es das Potenzial hat, viele rezidivierende und therapieresistente Tumore wirksamer und mit weniger Nebenwirkungen zu behandeln als bisherige Therapien, und wir freuen uns darauf, die Fortschritte dieses spannenden First-in-Class-Wirkstoffs in der klinischen Entwicklung zu verfolgen. Ebenso freuen wir uns, unsere geografische Reichweite mit dieser ersten Investition in ein Biotech-Unternehmen mit Sitz in Deutschland, das auf eine lange Geschichte biomedizinischer Innovationen zurückblicken kann, zu erweitern.“

Timothy A. Yap, M.B.B.S., Ph.D., Professor für Krebstherapie und Vice President und Leiter der klinischen Entwicklung in der Abteilung Therapeutics Discovery bei MD Anderson, wird als Studienleiter fungieren.

Über die klinische Phase 1/2-Studie mit EIS-12656
Die offene Phase-1/2-Studie untersucht die Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit von EIS-12656 als Monotherapie bei Patienten mit verschiedenen soliden Tumoren. Die Studie umfasst eine Dosiseskalation von EIS-12656 als Monotherapie, um die Sicherheit zu bestimmen und die maximal verträgliche Dosis sowie die empfohlene Phase-2-Dosis zu ermitteln. In der anschließenden Phase werden Module zur Dosiseskalation mit EIS-12656 als Monotherapie durchgeführt. Weitere Module werden Patienten einschließen deren Erkrankung unter der Behandlung mit PARP-Inhibitoren fortschreitet.

Über EIS-12656, einen niedermolekularen Inhibitor von ALC1 (CHD1L)
EIS-12656, das führende Onkologie-Programm von Eisbach, ist der erste allosterische niedermolekulare Inhibitor seiner Klasse, der auf die PARP-aktivierte Chromatin-Remodeling-Helikase ALC1 (auch CHD1L genannt) abzielt. Die durch PARP-Aktivierung ausgelöste, krebsrelevante Umstrukturierung des Genoms hängt entscheidend von der Aktivität von ALC1 ab. Genetische Daten haben gezeigt, dass die Unterbrechung dieser ALC1-Aktivität die Wirkung von PARP-Inhibitoren stark potenziert und bei BRCA-Genmutationen zu einer synthetischen Letalität führt. EIS-12656 wurde mit Hilfe der ALLOS-Wirkstoffforschungsplattform von Eisbach entwickelt, die den selektiven, einzigartigen und physiologischen Aktivierungsmechanismus seiner Zielenzyme im Labor nachbildet. Präklinische Daten haben gezeigt, dass EIS-12656 das Wachstum von Krebszellen hemmt, indem es in die Mechanismen der DNA-Schädigung und -Reparatur (DNA damage and repair, DDR) von Krebszellen eingreift. Dabei zeigt der Wirkstoff ein deutlich besseres Toxizitätsprofil als derzeit verfügbare Therapien, die auf die DDR-Signalwege abzielen. Mit seinem neuartigen Mechanismus der allosterischen Hemmung und seinem überlegenen Toxizitätsprofil könnte EIS-12656 neuartige Monotherapien und wirksame Kombinationstherapien ermöglichen.

Über Eisbach

Eisbach ist ein innovatives Biotech-Unternehmen in der klinischen Phase, das sich auf die Präzisionsonkologie konzentriert, die darauf abzielt, das Tumorwachstum zu stören, indem genetische Schwachstellen angegriffen werden. Das Unternehmen entwickelt allosterische Medikamente, die selektiv in molekulare Mechanismen, auch molekulare Maschinen genannt, eingreifen, die für die Umstrukturierung des Tumorgenoms entscheidend sind. Eisbach kombiniert genetische Schwachstellen in definierten Tumoren (synthetische Letalität) mit der firmeneigenen Wirkstoffforschungsplattform ALLOS, die auf die einzigartige molekulare Vulnerabilität der Zielmoleküle abzielt, um erstklassige Therapien mit weniger Nebenwirkungen zu entwickeln. Die Pipeline des Unternehmens umfasst mehrere niedermolekulare Kandidaten, die auf die Reorganisation des Chromatins abzielen, um wirksame Kombinationstherapien zu ermöglichen und Resistenzmechanismen in der Krebstherapie zu unterdrücken. Für weitere Informationen besuchen Sie www.eisbach.bio und folgen Sie uns auf LinkedIn.

Über den Cancer Focus Fund
Der Cancer Focus Fund, LP, ist ein spezieller Investmentfonds, der in Zusammenarbeit mit dem MD Anderson Cancer Center der University of Texas (MD Anderson) gegründet wurde. Der Fonds stellt Investitionsmittel zur Verfügung, um vielversprechende Krebstherapien voranzutreiben, die kurz vor der Erprobung am Menschen stehen oder sich in der frühen klinischen Entwicklung befinden, sowie das Know-how und die Infrastruktur für klinische Studien von MD Anderson und den strategischen Partnern Ochsner Health System Precision Cancer Therapies Program New Orleans und LSU Feist Weiller Cancer Center Shreveport. Ziel des Fonds ist es, diese einzigartige Kombination zu nutzen, um den Investoren überdurchschnittliche risikoadjustierte Renditen zu bieten. In Zusammenarbeit mit seinem Partner MD Anderson stellt der Cancer Focus Fund sowohl Kapital als auch Expertise in der translationalen Forschung zur Verfügung, um die Entwicklung neuartiger Krebstherapien zu beschleunigen, die zu besseren Ergebnissen für die Patienten führen und gleichzeitig Renditen für die Investoren erwirtschaften.